Reihen
Dr. Claudia Plöttner:Von denen lernen, denen es gelingt! Empowerment als Strategie zur Entwicklung selbstregulierter Konsumpraktiken psychotroper SubstanzenJETZT zum Subscriptionspreis vorbestellen bis 25.11.2025! Für 36 EUR, versandkostenfrei! Danach 39,- EUR.Der Konsum psychotroper Substanzen wird in Wissenschaft und Öffentlichkeit zumeist in einem Dualismus von Abstinenz und Abhängigkeit betrachtet. Diese Perspektive blendet jedoch die lebensweltliche Erfahrung der Mehrheit von Konsumierenden aus. Selbstregulierter Konsum psychotroper Substanzen bleibt in einem wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dunkelfeld. Die hier im 50. Band der von INDRO e. V. herausgegebenen Reihe „Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit“ vorgestellten qualitativ-explorativen Untersuchung richtet ihren Fokus genau auf dieses Feld. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Erfahrungen und Entwicklungen von elf Konsumierenden, mit selbstreguliertem, sozialintegrierten Konsum psychotroper Substanzen.Ausgangspunkt bilden folgende forschungsleitende Fragestellungen: • Wie entwickeln Konsumierende einen selbstregulierten Konsum? • Wie erfolgen Lernerfahrungen und Wissensvermittlung? • Welche Einflüsse zeigen milieu- und szenespezifische Hintergründe? '• Wie kann vorhandenes (Erfahrungs-)Wissen zugänglicher gestaltet werden? Die Arbeit erweitert die sozialwissenschaftliche Perspektive auf den Konsum psychotroper Substanzen, indem sie selbstregulierte Konsumpraktiken als Ergebnis von Wissen, Erfahrungen und sozialen Lernprozessen sichtbar macht. Aus salutogenetischer Perspektive bedeutet Gesundheitsförderung in diesem Zusammenhang die Stärkung von Handlungsbefähigung und Selbstwirksamkeit sowie die Förderung milieusensibler, offener Kommunikationsprozesse. Eine auf Empowerment ausgerichtete Strategie nutzt die individuellen, milieuspezifischen Ressourcen, um Risiken zu reduzieren und die Entwicklung selbstregulierter Konsumpraktiken zu fördern:Inhalt: Abbildungen TabellenAbkürzungsverzeichnis1 Einleitung 1.1 Problemaufriss 1.2 Aufbau der Arbeit2 Soziologischer Bezugsrahmen 2.1 Gesellschaftstheoretischer Bezugsrahmen 2.1.1 Risikogesellschaft und Individualisierung 2.1.2 Erlebnisgesellschaft und Singularisierung 2.1.3 Lebensstile 2.2 Sozialisationstheoretische Perspektive 2.2.1 Bildungs- und Lernhabitus 2.2.2 Milieuspezifische Handlungsbefähigung 2.2.3 Gesundheitsrelevante Lebensstile 2.3 Systemtheoretische Perspektive 2.3.1 Soziale Systemtheorie 2.3.2 Gesundheitsförderung 2.4 Konsumpraktiken psychotroper Substanzen 2.4.1 Epidemiologische Daten 2.4.2 Konsummuster psychotroper Substanzen 2.4.3 Motivations- und Funktionsebenen 2.4.4 Konsummuster zwischen Abstinenz und Abhängigkeit . 2.4.5 Kulturelle Verortung von Konsumpraktiken 2.4.6 Konsumkontrollstrategien3 Empirische Untersuchung 3.1 Untersuchungsmethoden 3.1.1 Zugang zu den Befragten 3.1.2 Auswahlkriterien der Befragten 3.1.3 Befragungsmethode 3.1.4 Aufbau des fokussierten Interviewleitfadens 3.1.5 Durchführung der Befragungen 3.1.6 Datenaufbereitung und -analyse 3.1.7 Transkription 3.2 Datenauswertung 3.2.1 Soziodemografische Daten 3.2.2 Konsumerfahrungen mit psychotropen Substanzen 3.2.3 Porträts der Befragten 3.2.3.1 Susi4 Ergebnisse und Diskussion4.1 Wie entwickeln Konsumierende psychotroper Substanzen einen selbstregulierten und sozial-integrierten bzw. kontrollierten Konsum?4.2 Wie erfolgen Lernerfahrungen und Wissensvermittlung im Umgang mit dem Konsum psychotroper Substanzen?4.3 Welche Einflüsse haben milieu- und szenespezifische Hintergründe auf die Entwicklung von sozial-integrierten Konsumpraktiken?4.4 Wie kann vorhandenes (Erfahrungs-)Wissen für andere Konsumierende zugänglicher gestaltet werden?5 Fazit und Ausblick6 Literatur7 Anlagen: Diagramme
Höfler, Max, Volksmedizinische Botanik der Germanen ACHTUNG - das Lager ist im Moment leer. Die neue Auflage ist allerdings schon gedruckt und trifft in den nächsten Tagen ein - Wir liefern das Buch ein paar Tage später aus. Reprint der Ausgabe Wien 1908 mit einer neuen Einleitung über „Das germanische Erbe“ von Christian Rätsch (Ethnomedizin und Bewußtseinsforschung – Historische Materialien; Vol. 11) 1990 • XIV+125 S. • 6 z. T. farb. Abb. DIN A5 • Hardcover • EUR 28,00 ISBN 978-3-927408-41-8 Nachdruck 2024 Das pflanzenkundliche und ethnopharmakologische Wissen der Germanen ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Eine der wenigen Studien zu diesem spannenden Thema stammt von dem ethnobotanisch geprägten Volkskundler Max Höfler. Dieses seltene Werk, das endlich als Reprint vorliegt, kann dem heutigen Leser, der sich wieder an seine kulturellen Wurzeln erinnert, dabei helfen, das fast verlorene Wissen seiner Ahnen wiederzuentdecken.Es werden viele Heilwirkungen und volksmedizinische Anwendungen der einheimischen Flora beschrieben. Unter den dargestellten Pflanzen finden sich nicht nur so bekannte Kräuter wie Wegwarte, Wacholder, Brombeere und Beifuß, sondern auch die Hexen- und Zauberpflanzen Nieswurz, Tollkirsche, Bilsenkraut, Schlafmohn, Nachtschatten und Hanf. Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Informationen zum Hersteller Rolf AglasterVWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung Hubertusstr. 852064 AachenDE aachen@vwb-verlag.de Tel: 0049 241 53809557Fax: 0049 241 53809558
1996 38 Seiten 14,8 x 21 cm dt. EUR 9,00 ISBN 3-86135-421-7 Nachdruck 2023 Reprint der Ausgabe Leipzig 1927, mit einem neuen Vorwort und einer Auswahlbibliographie von Christian Rätsch "Es gibt ein Gewächs, das Peyotl heißt. Es wächst in den nördlichen Teilen des Landes. Wer davon ißt oder trinkt, sieht zum Lachen reizende oder erschreckende Dinge. Das Gewächs läßt Furcht, Durst und Hunger vergessen. Wer Peyotl ißt, kann in die Zukunft sehen." So schrieb der Chronist des 16. Jahrhunderts, Bernardino de Sahagún, über eine heilige Pflanze der mexikanischen Indianer. Peyote ist nur eine der psychedelisch wirksamen Pflanzen der Neuen Welt, die nach Auskünften der Indianer hellseherische oder telepathische Phänomene auslösen. Zu Anfang des Jahrhunderts haben aufgeschlossene Europäer mit den heiligen Pflanzen der Indianer experimentiert und unter Einfluß von Peyote oder Ayahuasca hellseherische Fähigkeiten beobachtet. In der, in den zwanziger Jahren erschienenen, grundlegenden Arbeit von Rouhier wird dieser spannende und bislang nur wenig erforschte Aspekt der Ethnopharmakologie untersucht. Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Informationen zum Hersteller Rolf AglasterVWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung Hubertusstr. 852064 AachenDE aachen@vwb-verlag.de Tel: 0049 241 53809557Fax: 0049 241 53809558
1997 282 Seiten 3 Abb. dt. Hardcover 14,8 x 21 cm EUR 32,00 ISBN 3-86135-422-5 Reprint der Ausgabe Leipzig 1910 Seit frühester Zeit fühlte sich der Mensch mit der Pflanzenwelt verbunden. Bäume waren Symbole des Lebens, der Fruchtbarkeit und des geheimen Wissens. Sträucher, Kräuter und Pilze bildeten Formen, Farben und Gerüche, die an die Genitalien der Menschen erinnerten. Manche Wurzeln und Früchte bargen zauberische und aphrodisische Kräfte in sich. Der Mensch erkannte seine Verwandtschaft mit der Natur, sah die Zeugung und Fruchtbarkeit in allen Lebewesen, verehrte Bäume und Pflanzen als etwas Göttliches. In der vorchristlichen Zeit hatten viele Pflanzen erotische Benennungen, dienten zum Liebeszauber und -orakel oder wurden als Potenzmittel und Aphrodisiaka eingenommen. Auch hatte man die geheimen Kräfte der abtreibenden und verhütenden Pflanzen erkannt. Dr. Aigremont hat sich zu Anfang dieses Jahrhunderts mit den Fruchtbarkeitskulten und der erotischen Ethnomedizin unserer Vorfahren beschäftigt und ein Buch über die Zeit geschrieben, in der sich "der Naturmensch mit den Pflanzen noch völlig eins fühlte, sie als ihm gleiche Wesen erfaßte, seinen Geschlechtstrieb auf sie übertrug, ihren vermeintlichen Geschlechtstrieb für den seinen dienstbar zu machen suchte". Inhalt:
Das Parental Alienation Syndrom (PAS) Eine interdisziplinäre Herausforderung für scheidungsbegleitende Berufe Internationale Konferenz, Frankfurt (Main), 18.-19. Oktober 2002 The Parental Alienation Syndrome (PAS) An Interdisciplinary Challenge for Professionals Involved in Divorce International Conference, Frankfurt (Main), 18.-19. October 2002 herausgegeben von/edited by: Wilfrid von Boch-Galhau; Ursula Kodjoe; Walter Andritzky & Peter Koeppel 2003 392 Seiten dt. + engl. 17 x 24 cm EUR 40,00 ISBN 3-86135-202-8 Mit steigenden Scheidungszahlen nehmen auch diejenigen Fälle zu, bei denen ein Elternteil dem anderen das gemeinsame Kind zu entfremden und den Kontakt zu vereiteln versucht. Die damit verbundene Zerstörung gewachsener Bindungen führt zur erheblichen Traumatisierung betroffener Kinder und entfremdeter Eltern. Der Zerfall familialer Beziehungen ist eine Wurzel zunehmender gesellschaftlicher Desintegrationserscheinungen (z. B. Jugendgewalt, Sucht-/Leistungsst/ouml;rungen, psychischer und psychosomatischer Langzeitfolgen). Damit entstehen wachsende Herausforderungen für Familienrichter, Rechtsanwälte, Jugendamtsmitarbeiter, Sachverständige, Kinderärzte, Kinder- und Erwachsenenpsychiater, Therapeuten und Verfahrenspfleger. Unter den verschiedenen Erklärungsansätzen und Lösungsversuchen bei Entfremdungsphänomenen hat das PAS-Konzept des amerikanischen Kinderpsychiaters R. A. Gardner sowohl wachsende internationale Anerkennung als auch Kritik gefunden. Die Konferenzbeiträge möchten zur interdisziplinären Fachdiskussion und zur Erweiterung der familiengerichtlichen Praxis bei Sorgerechts- und Umgangsentscheidungen beitragen sowie die Forschung im Bereich PAS und seiner Folgen für Kinder, Eltern, Großeltern und die Gesellschaft als Ganzes anregen. With increasing numbers of divorces, there is a rise in high-conflict cases with one parent's attempt to alienate the joint child from the other parent and to sabotage visitations. The concomitant destruction of grown relationships leads to considerable traumatisation of the children thus affected and the alienated parents as well. The break-up of family relations is one root of growing societal destruction phenomena (e.g. youth violence, addiction, performance disorders, psychic and psychosomatic long term consequences). As a result, family judges, lawyers, social workers, evaluators, paediatricians, psychiatrists, psychologists and guardians ad litem are confronted with a growing challenge in dealing with such cases. Amongst the various phenomenological theories and attempts at finding solutions here, the PAS concept by the american child psychiatrist R. A. Gardner, M. D. has been finding increasing inter-national attention as well as criticism. These conference contributions aim at promoting the interdisciplinary discus-sion amongst professionals about alienation in high conflict di-vorce cases. Furthermore, they attempt to extend the range of alternative decisions made in family courts. Finally, they intend to encourage and contribute to research in the field of PAS and its psychological consequences for children, parents, grandparents and the society as a whole. Inhalt: Ursula Kodjoe: Vorwort / Preface Begrüßungsworte / Words of Welcome Wilfried von Boch-Galhau Sonja Stark Mary Banotti Juristische Beiträge / Juridical Contributions Kurt Ebert: Die Rechtssituation bei Kindesentfremdung im europäischen Vergleich, dargestellt vornehmlich an Fallbeispielen der Straßburger Menschenrechts-Judikatur The Legal Situation in Cases of Child Alienation in a Comparison of Different European Countries, Shown by Case Examples from the Strasbourg Human-Rights Judicature Franz Weisbrodt: Möglichkeiten des Familienrichters, den Umgang des Trennungs-/ Scheidungskindes mit beiden Eltern sicherzustellen Enforcement of Visitation and Protection of Family Relationships with Both Parents for Children of Divorce by the Court. Harald Schütz: Familie und Verantwortung - Nachdenkliche Anmerkungen eines deutschen Familienrichters Family and Responsibility-Pensive Remarks of a German Family Judge Psychiatrische, kinderpsychiatrische und psychologische Beiträge/ Psychiatric, Child-psychiatric and Psychological Contributions Richard A. Gardner: The Parental Alienation Syndrome - Past, Present and Future Das Parental Alienation Syndrom - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Richard A. Gardner: How Denying and Discrediting the Parental Alienation Syndrome Harms Women Richard A. Gardner: Selbstschädigende Folgen der Verleugnung des Parental Alienation Syndroms für Mütter Astrid Camps: Psychiatrische und psychosomatische Konsequenzen f6uuml;r PAS-Kinder Psychiatric and Psychosomatic Consequences for PAS-Children Wilfrid von Boch-Galhau: Folgen der PAS-Indoktrinierung für betroffene erwachsene Scheidungskinder Consequences of PAS-Indoctrination for Children of Divorce as Adults Ursula Kodjoe: Die Auswirkungen von Entfremdung und Kontaktabbruch auf betroffene Eltern Consequences of Alienation and Interruption of Contact for Alienated Parents Wilfrid von Boch-Galhau/Ursula Kodjoe: Zwei Fallvorstellungen: Interviews mit einem entfremdeten erwachsenen Scheidungskind und einer entfremdeten Mutter Two Case Demonstrations: Interviews with an Alienated Child of Divorce as Adult and an Alienated Mother Cecilie Finkelstein: The Heart of an Abducted and Alienated Child Cecilie Finkelstein: Das Herz eines entführten und entfremdeten Kindes Cecilie Finkelstein: Sarah or Cecilie: The Identity Issue Sarah oder Cecilie: Das Problem der Identität Helmuth Figdor: Psychodynamik bei sogenannten "Entfremdungsprozessen" im Erleben von Kindern - Ein kritischer Beitrag zum PAS-Konzept Psycho-Dynamic Aspects in So-Called "Alienation Processes" as Experienced by Children - a Criticasl Contribution to the PAS Concept Richard A. Warshak: Current Controversies Regarding the Parental Alienation Syndrome Aktuelle Kontroversen um das Parental Alienation Syndrom Lena Hellblom Sjögren: Making a Parent Dangerous-PAS in Sweden and Norway Einen Elternteil gefährlich machen - PAS in Schweden und Norwegen Walter Andritzky: Entfremdungsstrategien im Sorgerechts- und Umgangsstreit: Zur Rolle von (kinder)ärztlichen und -psychiatrischen "Attesten" Alienation strategies in custody and visitation litigations: The role of pediatrician's, physician's and psychiatrist's certificates Walter Andritzky: Behavioural Patterns and Personality Structure of Alienating Parents: Psychosocial Diagnostics and Orientation Criteria for Intervention Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstruktur entfremdender Eltern: Psychosoziale Diagnostik und Orientierungskriterien für Interventionen Beiträge über praktische Interventionen/ Contributions about Practical Interventions Wera Fischer: Möglichkeiten von Verfahrenspflegern in der Arbeit mit PAS-Fällen - Grundsätzliche Aspekte Working Strategies with PAS Cases for Guardians Ad Litem-Fundamental Aspects Jan Strohe: Möglichkeiten von Verfahrenspflegern in der Arbeit mit PAS-Fällen - Eine Fallgeschichte Working Strategies with PAS Cases for Guardians Ad Litem - A Case History Christine Knappert: Frühe Interventionsstrategien als Möglichkeiten der Jugendamtsmitarbeiter in der Arbeit mit PAS-Fällen Possible Early Intervention Strategies Implemented by Social Institutions Dealing with PAS Cases Michael Blank: Anmerkungen zur Persönlichkeitsstruktur des betreuenden Elternteils als mögliche zentrale Ursache für die Entstehung eines elterlichen Entfremdungssyndroms Remarks on the Personality Structure of the Caring Parent as a Possible Central Cause for the Development of a Parental Alienation Syndrome Pamela Stuart-Mills-Hoch/Robert Hoch: Successful Reintegration of Severely Alienated Children and Their Parents Erfolgreiche Wiedervereinigung von hochgradig entfremdeten Kindern und ihren Eltern Cecilie Finkelstein: PAS Perspectives: An Adult, Parentally Abducted and Alienated as a Child, Reflects on Current PAS Treatment Modules PAS-Perspektiven: Gedanken eines erwachsenen, ehemals von einem Elternteil entführten und entfremdeten Kindes über den Umgang mit PAS Interdisziplinäre wissenschaftstheoretische Beiträge/Interdisciplinary Theoretical-Scientific Contributions Robert Christopher Barden: Building Multi-Disciplinary Legal-Scientific Teams in PAS and Child Custody Cases Der Aufbau disziplinübergreifender juristisch-wissenschaftlicher Teams in der Arbeit mit PAS und Sorgerechtsfällen Christian T. Dum: Begutachtete Aufsätze in Fachzeitschriften und das Parental Alienation Syndrom Peer-Reviewed Articles in Professional Journals Dealing with the Parental Alienation Syndrome Die Autoren / The Authors
Heilpflanzen der Seychellen Ein Beitrag zur kreolischen Volksheilkunde Claudia Müller-Ebeling & Christian Rätsch 1989 90 Seiten 14 Abb. 14,8 x 21 cm dt. EUR 10,00 ISBN 3-927408-13-1 Die Inselgruppe der Seychellen befindet sich nördlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Auf den einst nur von Urwald, Riesenschildkröten, Krokodilen und Vögeln belebten Granitfelsen siedelten sich im 17./18. Jh. europäische Kolonialherren und Sklaven an. Gewürzanbau, Kokosplantagen und der fischreiche Ozean ermöglichten ihnen ein Leben in paradiesischer Abgeschiedenheit. Auf denselben Grundlagen leben heute die Nachfahren der aus verschiedenen Regionen Afrikas verschleppten Sklaven, der Inder, Chinesen und Europäer. Die kreolische Mischbevölkerung brachte aus ihrer jeweiligen Heimat Heilpflanzen, Heilkonzepte und magische Rituale mit. In einer Zeit, in der die individuellen kulturellen Züge mehr und mehr verschwinden, ist das Wissen um Namen und Gebrauch der Heilkräuter und der enge Bezug zur üppigen Vegetation in allen Gesellschaftsschichten tief verankert geblieben. Die Autoren stellen in diesem Buch die wichtigsten Heilpflanzen zusammen, erläutern ihren Gebrauch im Vergleich mit der Karibik, Mexiko, Indien. Sie führen ein in das Wirken der Weisen des Waldes und Zauberer, in die Welt der Aphrodisiaka, des Liebeszaubers und der Gifte. Inhalt: Einleitung Ethnomedizin der Seychellen Literaturlage Ziel der vorliegenden Arbeit Interkreolischer Vergleich Kreolische Volksheilkunde Die Weisen des Waldes und die Gris-Gris Die Zauberer und die Gifte Das Heiß/Kalt-Syndrom und die mystische Sieben Aphrodisiaka und Liebeszauber Die Heilpflanzen von A-Z Anhang Index der Krankheiten und ihrer wichtigsten Heilpflanzen Index der Pflanzen lateinisch-kreolisch Index der Aphrodisiaka Bibliographie
Wieder lieferbar! Das elterliche Entfremdungssyndrom (Parental Alienation Syndrome - PAS) Anregungen für gerichtliche Sorge- und Umgangsregelungen Eine empirische Untersuchung Richard A. Gardner herausgegeben von: Wilfrid von Boch-Galhau 2010 -- 3. Auflage mir neuer Einleitung 96 Seiten dt. 12,5 x 20 cm EUR 12,00 ISBN 978-3-86135-177-1 Nachdruck 2023 Die Frage, ob Kinder, die unter dem Syndrom der Eltern-Entfremdung (Parental Alienation Syndrome – PAS) leiden, auf Anordnung des Gerichtes beim entfremdeten Elternteil wohnen bzw. diesen besuchen sollten, ist ein wesentlicher Streitpunkt unter Juristen und Fachleuten für psychische Gesundheit. Die vorliegende Verlaufsstudie des amerikanischen Kinderpsychiaters Prof. Dr. R. A. Gardner beschreibt 99 PAS-Fälle bei denen der Autor unmittelbar involviert war. In diesem Zusammenhang kam er zu dem Schluss, dass das Gericht den Umgang mit dem entfremdeten Elternteil oder den Hauptwohnsitz des Kindes anordnen sollte. Die Ergebnisse in den Fällen, in denen diese Anordnungen durchgeführt wurden (22), werden mit den Fällen verglichen, in denen dieser Empfehlung nicht entsprochen wurde (77). Die Ergebnisse der Studie kö:nnen die interdisziplinäre wissenschaftliche Fachdiskussion und Forschung zum Problembereich PAS im Rahmen von Trennung/Scheidung und die familiengerichtliche Praxis bei Sorgerechts- und Umgangsentscheidungen anregen und ergänzen. Inhalt: Einführung durch den Herausgeber Literatur zum Thema Richard A. Gardner Sollten Gerichte anordnen, daß an PAS leidende Kinder den entfremdeten Elternteil besuchen bzw. bei ihm wohnen? Eine Verlaufsstudie Die Kernfrage: Sollte man auf PAS-Kinder Zwang ausüben? Die Meinung der Fachleute für psychische Gesundheit Der Standpunkt der Richter Verlaufsuntersuchunen Verlaufsuntersuchunen bei meinen eigenen Patienten Patientenwahl Wer wurde zur Gewinnung von Verlaufsdaten angesprochen? Welche Fragenwurden gestellt? Ergebnisse Diskussion Einschränkungen der Studie Anschlußbemerkunen Danksagung Zur Person des Autors Anmerkung Literatur Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Informationen zum Hersteller Rolf AglasterVWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung Hubertusstr. 852064 AachenDE aachen@vwb-verlag.de Tel: 0049 241 53809557Fax: 0049 241 53809558
Wilfrid von Boch-Galhau Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome/Disorder Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung– mit Fallbeispielen – 2012 156 Seiten dt. 12 x 19 cm EUR 16,00 ISBN 978-3-86135-178-8 Unveränderter Nachdruck 2023 Induzierte Eltern-Kind-Entfremdung ist seit mehr als 60 Jahren in der psychiatrischen Fachliteratur beschrieben, aber erst in den 1980er und 90er Jahren wurde ihr von sechs Forschern bzw. Forschergruppen unabhängig voneinander ein Name gegeben: Wallerstein & Kelly, Johnston & Roseby sprechen von "Pathologischer Ausrichtung" ("pathological alignment") und von "Umgangsverweigerung" ("visitation refusal"); Clawar & Rivlin von "programmed and brainwashed children"; Kelly & Johnston von "Das entfremdete Kind" ("The alienated child"); Warshak von "pathologischer Entfremdung" ("pathological alienation"); Gardner, Kopetski und Kopetski, Rand & Rand von "Parental Alienation Syndrome" und Bernet von "Parental Alienation Disorder" bzw. "Parental Alienation". Obwohl "Parental Alienation" bereits in der Gesetzgebung verschiedener Länder (z. B. Brasilien) verankert ist und obwohl es in die Rechtsprechung zahlreicher Länder und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ausdrücklich Eingang gefunden hat, wird das Phänomen hierzulande noch immer beharrlich bagatellisiert bzw. verleugnet. Der Autor – Psychiater und Psychotherapeut – hat aus einer Vielzahl von dokumentierten Fällen in seiner Praxis einigen Opfern von "Parental Alienation" eine Stimme gegeben. In Form von Briefen, Fallbeschreibungen, Interviews und Follow-up-Interviews schildern diese ihre Lebensschicksale und die gravierenden Probleme, die bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter für sie daraus resultierten. Das Buch ist ein Plädoyer dafür, die induzierte Eltern-Kind-Entfremdung als psychische Kindesmisshandlung anzuerkennen, rechtzeitig vorzubeugen und zu intervenieren: Dass das Bagatellisieren und Verleugnen endlich ein Ende hat. Inhalt: Danksagung Vorbemerkung: Effi Briest 1. Einführung zur induzierten Eltern-Kind-Entfremdung (PAS) und Hinweise auf einige internationale Literatur 2. Definition, Symptomatik und Entfremdungstechniken bei PAS 2.1 Definition 2.2 Symptomatik 2.3 Wichtige Entfremdungstechniken 3. Psychiatrische und psychosomatische Folgen der PAS-Induktion für betroffene erwachsene Scheidungskinder 4. Beziehungsdynamik und psychodynamische Hintergründe bei PAS im Rahmen von Trennung und Scheidung 4.1 Bei den programmierenden Eltern 4.2 Bei den ausgegrenzten Eltern 4.3 Bei den programmierten Kindern 5. Ausblick und Abschlussbemerkungen 6. Zusammenfassung Abstract 7. Anmerkungen 8. Literaturverzeichnis Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR): Informationen zum Hersteller Rolf AglasterVWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung Hubertusstr. 852064 AachenDE aachen@vwb-verlag.de Tel: 0049 241 53809557Fax: 0049 241 53809558
Teegebräuche in China, Japan, England, Rußland und Deutschland Goetz, Adolf 1989 XII+96 S. zahlr. Abb. Hc 14,8 x 21 cm dt. EUR 21,00 ISBN 3-927408-12-3 Reprint mit einer Einleitung von Christian Rätsch "Der Teekult wurde bei uns mehr als nur eine Idealisierung der Form des Trinkens; es ist eine Religion der Lebenskunst. Das Teetrinken wurde allmählich ein Vorwand für die Verehrung der Reinheit und der Verfeinerung, es wurde eine heilige Handlung, bei der Gastgeber und Gast sich zusammenfanden, höchste irdische Glückseeligkeit zu schaffen." (Kakuzo Okakura – Das Buch vom Tee) Inhalt: Christian Rätsch: "Der Schaum von flüssiger Jade" Am Anfang war die Medizin Tee als Aphrodisiakum Pflanzenkulte und Drogenrituale Literaturverzeichnis Adolf Goetz: Teegebräuche Vorrede Teezeremonien - Cha-No-Yu Die Aufbereitung der Teeblätter Englisches Teezeremonial Russische Teeriten Der Tee in Deutschland Fünf-Uhr-Tee mit Tanz Dienst für den Kunden: Die Teetafeln Literatur-Verzeichnis
Drogenhilfe und Drogenpolitik. -- Kritische Gegewartsdiagnosen -- Hg.: Schneider, Wolfgang & Gerlach, Ralf 2009 160 S. 14,8 x 21 cm dt. EUR 22,00 ISBN 978-3-86135-258-7 Die Autoren dieses 46. Bandes in der Reihe Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit, hrsg. von Indro e.V. werfen einen kritisch-diagnostischen Blick auf die Ausgestaltung gegenwärtiger Drogenhilfe und Drogenpolitik, nehmen sozusagen punktuell eine bilanzierende Gegenwartsanalyse vor, um darauf aufbauend aktuelle drogenhilfepraktische Entwicklungen aus akzeptanzorientierter Perspektive projektbezogen zu beschreiben und praktische Umsetzungsstrategien zu skizzieren. Die Themen reichen hier von "Drogenhilfe unter dem Diktat von Ökonomisierung, Qualitätssicherung, Evaluation und sozialer Kontrolle", "Migration und ambulanter Drogenhilfe", "Psychosoziale Unterstützungsangebote im Rahmen von Substitutionsbehandlungen", "Drogenhilfe und alternde Konsumenten", "Problem- und Risikodroge Cannabis?", "Alkoholkonsum - (k)ein Thema der Drogenhilfe?", "Konsumraum als Ort der Prävention von Drogennotfällen und Drogentodesfällen" bis hin zu "Reise- und Take-Home-Möglichkeiten für Substitutionspatienten". Diese Veröffentlichung ist auch als ein Beitrag zur möglichen Auflösung der drogenpolitischen Erstarrung von Drogenhilfe zu verstehen. Vielleicht eine Utopie?! Inhalt: Vorwort Vorwort Wolfgang Schneider: Der Kunde ist König!? - Drogenhilfe unter dem Diktat von Ökonomisierung, Qualitätssicherung, Evaluation und sozialer Kontrolle Anne Koopmann & Sabine Sturm: Migration und ambulante Drogenhilfe - neue Perspektiven Ralf Gerlach: Psychosoziale Arbeit mit Substituierten - einige unorthodoxe Gedanken jenseits des "Mainstreams" Kristin Ebert & Sabine Sturm: "Alte Hasen - neue Hilfen" - Was muss die Drogenhilfe für alternde Konsumenten tun? Wolfgang Schneider: Problem- und Risikodroge Cannabis?: Zur aktuellen drogenpolitischen Debatte um die Gefahren jugendlichen Cannabiskonsums Kristin Ebert: Alkoholkonsum - (k)ein Thema für die Drogenhilfe? Gil Vogt & Carsten Schmidt: Der Konsumraum als Ort der Prävention von Drogennotfällen und Drogentodesfällen - Ein Beispiel aus Münster; Ralf Gerlach: 10 Jahre Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten Ralf Gerlach: Take-Home-erordnungen von Substitutionsmitteln für Opiatabhängige bei Auslandsreisen - Positionsbestimmung und Änderungsvorschläge zur aktuellen Rechtslage Autorinnen und Autoren
Die "sanfte" Kontrolle Suchtprävention als Drogenpolitik Schneider, Wolfgang (Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit; Bd. 44) 2006 96 S. 14,8 x 21 cm dt. EUR 15,00 ISBN-13 978-3-86135-256-3 Suchtprävention richtet sich meist nicht an das, was Jugendliche und junge Erwachsene aktuell tun, sondern was sie tun könnten. Insofern wird "der" mögliche Drogenkonsument zum Objekt der Begierde fürsorglicher Präventionsanstrengungen und "sanfter" Kontrollstrategien vor einem häufig drameninszeniernden Hintergrund diffuser Gefahren- und Bedrohlichkeitsannahmen ("Die Seuche Cannabis"). Dabei ist gegenwärtig in der Suchtprävention ein Hang zu "Lösungstechnologien" festzustellen und die Beherrschbarkeit sozialer Risiken wird suggeriert. Wenn nur so früh wie möglich interveniert wird, dann wäre der Gebrauch psychoaktiv wirksamer Substanzen vermeidbar. Der Autor des 44. Bandes in der Reihe Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit, herausgegeben von Indro e.V., rekonstruiert kritisch und teilweise auch provokativ die unterschiedlichen Formen suchtpräventiver Zugriffsweisen als "funktional-symbolische" Drogenpolitik. Suchtprävention und Drogenhilfe müssen sich auch aus Legitimationsgründen auf eine Problem-, Defizit- und Risikoblickrichtung "zielgruppenbezogen", "früherkennend" und "frühintervenierend" orientieren. Ihre Funktion ist dabei, das medial und somit auch "moralisch" hochstilisierte jugendliche Drogenproblem "erträglich" zu gestalten und die Öffentlichkeit durch symbolisch vermittelte Sinngebungen zu beruhigen, Abschließend wird ein realitätsgerechtes Konzept einer akzeptanzorientierten Verbraucherbegleitung im Sinne der moderierenden Unterstützung einer "genussfähigen Drogengebrauchskompetenz" entworfen und in den Kontext einer kritischen Aufarbeitung funktionaler Drogenpolitik und Drogenhilfe gestellt. Inhalt: 1. Das suchtpräventive Paradoxon 2. Wie Drogenprobleme und präventive Zugriffsweisen "gemacht" werden 3. Problemwahrnehmung, Problemthematisierung, Problembearbeitung: Eine "Entwicklungsgeschichte" 4. Alte und neue Drogenmythen 5. Suchtprävention als Sedativum 6. Pädagogische Problem- und Risikokontrolle 7. Genussfähige Gebrauchskompetenz 8. Zukunftsperspektiven von Suchtprävention und Drogenhilfe Literaturverzeichnis
Wilfrid von Boch-Galhau Parental Alienation and Parental Alienation Syndrome/Disorder A serious form of psychological child abuse– with case examples – ENGLISH EDITION 2013 168 p. english 12 x 19 cm EUR 20,00 ISBN 978-3-86135-326-3 Induced parent-child alienation has been described in the psychological professional literature for more than 60 years. However, only in the eighties and nineties six research groups, or in some cases individual researchers, introduced names for the phenomenon: Wallerstein & Kelly and Johnston & Roseby speak of "e;pathological alignment"e; and "e;visitation refusal"e;; Clawar & Rivlin of "e;programmed and brainwashed children"e;; Kelly & Johnston of "e;The alienated child"e;; Warshak of "e;pathological alienation"e;; Gardner, Kopetski and Kopetski and Rand & Rand of "e;Parental Alienation Syndrome"e;, and Bernet of "e;Parental Alienation Disorder"e; or "e;Parental Alienation"e;. Although parental alienation is already integrated into the judicial codes of various countries (for example Brazil) and although it has explicitly entered the case law of many countries and of the European Court of Human Rights, the phenomenon is still stubbornly trivialised or denied. The author—a psychiatrist and psychotherapist—has lent a voice to some victims of parental alienation among the many documented cases from his practice. Their letters, case histories, interviews, and follow-up interviews describe their life experiences and resulting serious problems that have stayed with them well into adulthood. This book is a plea for the recognition of induced parentchild alienation as a form of psychological child abuse, for timely prevention and intervention, and for an end to its trivialisation and denial. Table of Content: Acknowledgments Preface: Effi Briest 1. Introduction to induced parent-child alienation (PAS) and some references to international literature 2. Definition, symptoms and alienation techniques in PAS 2.1 Definition 2.2 Symptoms 2.3 Important alienation techniques 3. Psychiatric and psychosomatic effects of PAS induction on affected adult children of divorce 4. Relational dynamics and psychodynamic background in PAS in the context of separation and divorce 4.1 Among the programming parents 4.2 Among the excluded parents 4.3 Among the programmed children 5. Outlook and concluding remarks 6. Abstract 7. Notes 8. References
Cannabis - eine Pflanze mit vielen Facetten Hg.: Schneider, Wolfgang / Buschkamp, Rolf / Follmann, Anke (Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit; Bd. 24) 2000 110 S. 14,8 x 21 cm dt. EUR 13,00 ISBN 978-3-86135-083-5 Dieser 24. Band in der Reihe "Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit", hrsg. von INDRO e.V. basiert auf einer Informationsfachveranstaltung mit dem Titel "Cannabis - ein Pflanze mit vielen Facetten", die am 29.9.1999 an der Fachhochschule Münster stattfand. Der Mythos Cannabis scheint inzwischen durch die Anerkennung von Cannabis als Medizin und durch die Gewinnung von Faserhanf weitestgehend entzaubert. Jedoch im Hinblick auf Cannabis als ein Genuß- und Rauschmittel beherrschen nach wie vor Dramatisierungsszenarien und Mythenbildungen gespeist aus Drogenangst, Bedrohlichkeitsempfinden und Fehlinformation die wissenschaftliche und insbesondere auch die öffentliche Diskussion. Mit dieser Aufsatzsammlung soll nun der dringend notwendige, drogenpolitische Diskurs bezüglich Cannabis versachlicht und dazu beigetragen werden, durch die Präsentation von Daten und Fakten die noch vorherrschenden "Cannabismythen" zu entzaubern. Inhalt: Grußwort Vorwort Dieter Kleiber: Cannabiskonsum in Deutschland: Entwicklungstendenzen und gesundheitliche Auswirkungen Frank Nolte: Cannabis als ein jugendkulturelles Phänomen Martin Schnelle: Canabis als Medizin Wolfgang Schneider: Kontrollierter Gebrauch von Cannabisprodukten. Mythos oder Realität? Wolfgang Nescovic: Vom Elend der Drogenpolitik Henning Schmidt-Semisch: Cannabis - Legalisierungsmodelle Autoren
Sucht als Prozess Sozialwissenschaftliche Perspektiven für Forschung und Praxis Hg.: Dollinger, Bernd & Schneider, Wolfgang (Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit; Bd. 41) 2005 336 S. 14,8 x 21 cm dt. EUR 36,00 ISBN 3-86135-253-2 Was ist Sucht? Ein Denkmodell? Eine soziale Konstruktion? Ein einmal erreichter, statischer Zustand? Eine schwere, finale Krankheit? Ein dynamischer Entwicklungsverlauf? Die unterschiedlichen Beiträge dieses 41. Bandes in der Reihe "Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit", hrsg. von INDRO e.V., versuchen die Spannbreite aktueller sozialwissenschaftlicher Ansätze im Rahmen moderner Suchtforschung und Drogenhilfepraxis wiederzugeben. Sie weisen nach, wie prozesshaft und dynamisch der Konsum unterschiedlichster Substanzen und auch subjektive und soziale Bedeutungszuschreibungen von Sucht sind. Das dynamische Geschehen drogengebrauchsbezogener Entwicklugnsverläufe jenseits von unterstellten, eindeutigen Ursachen verlangt von Forschung und Praxis eine stetige Neuorientierung und auch Überprüfung von "Sucht-Konstrukten". Dieser Band will dazu beitragen, die Diskussion über "die Suchtbegriffe" und ihre Inhalte anzuregen, und somit in Drogenforschung und Hilfepraxis weitere Perspektiven zu eröffnen. Inhalt: Bernd Dollinger: Sucht als Prozess. Eine Einführung I. Integrative Perspektiven der Suchtforschung Craig Reinarman: Sucht als Errungenschaft: Die diskursive Konstruktion globaler Erfahrung Felix Tretter: Der humanökologische Ansatz in der Theorie der Sucht und in der Suchthilfepraxis Peter Degkwitz: "Sucht" in einer "praxeologischen" Sicht - Überlegungen zum Potential des soziologischen Ansatzes Bourdieus II. Substanzkonsum und Sucht als soziokulturelle Phänomene Hasso Spode: Was ist Alkoholismus? Die Trunksucht in historisch-wissenssoziologischer Perspektive Henning Schmidt-Semisch: Vom Laster zur Modellsucht. Einige Anmerkungen zur Karriere des Tabakproblems Bernd Dollinger: Drogenkonsum als sinnhafter Bewältigungsmechanismus. Methodologische Anmerkungen zu einer neueren Forschungsperspektive Jürgen Raithel: Substanzkonsum als lebensstilistische Inszenierung? Irmgard Vogt:: Geschlecht, pschoaktive Substanzen und Sucht: Doing gender im Wandel III. Substanzkonsum, Sucht, soziale Kontrolle Bernd Werse, Uwe E. Kemmesies, Oliver Müller: Kontrollierter Konsum illegaler Drogen - Einige Ergebnisse aus dem Projekt "Umgang mit illegalen Drogen im bürgerlichen Milieu" Henning Schmidt-Semisch, Jan Wehrheim: Exkludierte Toleranz. Ordnung und Kontrolle im Kontext akzeptierender Drogenarbeit Gundula Barsch: Was ist dran am Binge Drinking? Ein Konzept und seine Hintergründe IV: Neuere Modelle in der Drogen- und Suchtarbeit Wolfgang Schneider: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit Maja Viethen: Methadon als Maßnahme akzeptanzorientierter Drogenarbeit: Ursprüngliche Zielsetzung und erreichte Veränderungen. Eine kritische Bilanz Joachim Körkel: Rückfallprophylaxe mit Alkohol- und Drogenabhängigen Birgitta Kolte: "In einer Spirale nach oben" - Wege zu mehr Selbstkontrolle und reduziertem Drogenkonsum. SCIP - Ein Self Control Information Program für Heroin- und Kokainkonsumenten Autorinnen und Autoren
Drogenmythen Zur sozialen Konstruktion von "Drogenbildern" in Drogenhilfe, Drogenforschung und Drogenpolitik Schneider, Wolfgang (Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit; Bd. 23) 2000 198 S. 14,8 x 21 cm dt. EUR 18,00 ISBN 3-86135-082-3 Ausgehend von der Feststellung, daß der illegale Drogengebrauch Ausdruck realer gesellschaftlicher Problemstellungen ist, geht es in diesem Buch darum, die normative Konstruktion von gesellschaftlichen "Drogenbildern" als Drogenmythen in Drogenhilfe, Drogenforschung und Drogenpolitik zu "entzaubern": Ziel ist es, das gängige handlungsanleitende "Wissenssystem" vom Gebraucher illegalisierter Drogen als generell frühkindlich gestörtes, krankhaftes Defizitwesen und entsprechende Drogenmythen zu relativieren, Dramatisierungsszenarien zu entlarven und das unselige Krankheitsverdikt auf seine Praxisrelevanz hin zu hinterfragen. Dieser 23. Band in der Reihe "Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit", hrsg. von INDRO e.V., ist die vollständig überarbeitete, wesentlich erweiterte und aktualisierte Fassung des Buches "Der gesellschaftliche Drogenkult" von 1996. Inhalt: Vorbemerkung I Drogenlegenden, Drogensagen, Drogenmythen. Zur sozialen Konstruktion von gesellschaftlichen "Drogenbildern" II Kultur und Drogen: Mythos und Realität III "Drogenabhängigkeit" als soziale Konstruktion IV Gebrauch illegalisierter Drogen als normatives Problem: Zur sozialwissenschaftlichen Ursachendiskussion V Wider dem Abstinenzparadigma: Eigenverantwortliche Schadensbegrenzung und Genuß- und Gesundheitsförderung als Alternative VI Der "Mythos" Sucht(Drogen)prävention VII Umgang mit Cannabis. Zum Stand der sozialwissenschaftlichen Forschung Zum Autor
Fuß- und Schuh-Symbolik und -Erotik, von Dr. Aigremont Der Fuß und seine „Bekleidung“ ist auch in unser heutigen Welt noch ein symbolträchtiges Thema, Marius Müller Westernhagen „lutschte an ihren Zehen“, Männer liebkosen die Füße der Angebeteten, das Trinken von Champagner aus dem Brautschuh und andere sexuelle Andeutungen finden sich auch heute noch.Dieses historische Werk ist geeignet, die Geschichte dieser Symbolik und Bedeutung nachzuvollziehen und zu verstehen. Offenbar sind diese Symboliken althergebracht und keine neumodische Erfindung. Insbesondere die wissenschaftliche Bestätigung und Verknüpfung, die Aigremont in diesem Werk mit den folkloristischen Beobachtungen herstellt, baut einen spannenden Bogen auf. Diser neueste Titel aus unserer Reihe historische Materialien ist etwas für Liebhaber historischer Bücher, als Geschenk für den Podologen, den Schuhverkäufer.
Music, Language and Literature of the Roma and Sinti Hg./Ed.: Baumann, Max Peter (Intercultural music studies Vol.: 11) 2000528 S./p.Hardcover13,5 x 21 cmdt. u. engl.(UVP): EUR 48,00ISBN 3-86135-642-2 This collection of twenty-five essays strives to direct attention, in an interdisciplinary framework and as an overview, to the cultural diversity of various Gypsy groups and, using selected case studies, to facilitate a glimpse into their cultural richness. In a paradigmatic fashion, individual aspects of the value system of Roma and Sinti are treated and conceptions of musical and literary creation, both in oral as well as written forms of transmission, are analyzed. Contents / Inhalt: Preface Wolfgang Wippermann: "Wie die Zigeuner..." - Zur Geschichte des Antiziganismus von Luther bis Himmler Mirella Karpati: The Meaning of the Fable in Gypsy Cultural Tradition Beate Eder: "Camelamos naquerar" - Wir wollen sprechen. Eine Konstante in der Theaterarbeit und im literarischen Schaffen von Roma und Sinti A. Bertolt Bengsch: Die Literatur der Roma. Ein Überblick Eva Krekovicova: Bilder, Stereotype und Vorurteile über Roma und ihre Reflexion in der Folklore Reimar Gilsenbach: Multikulti - Von den Roma seit alters vorgelebt, von den Deutschen jüngst als Neuwort erfunden Dieter W. Halwachs, Mozes T. Heinschinck, Christiane Fennesz-Juhasz: Kontinuität und Wandel. Der Stellenwert von Sprache und Musik bei Roma und Sinti in Österreich Rajko Djuric: Musik und Tanz Max Peter Baumann: "Wir gehen die Wege ohne Grenzen.." - Zur Musik der Roma und Sinti Oskar Elschek: Die Musik der Roma und Sinti in der Mehrheitsgesellschaft. Funktionen, Stile und Chancen Rudolf Maria Brandl: Die "Yiftoi" und die Musik in Griechenland - Rolle und Funktion Ursula Reinhard: Grenzstile der Roma-Musik zwischen Orient und Okzident Carol Silverman: Music and Power: Gender and Performance among Roma (Gypsies) of Skopje, Macedonia Svanibor Pettan: Gypsies, Music, and Politics in the Balkans: A Case Study from Kosovo Speranta Radulescu: Our Music Versus the Music of Others Ann Buckley: Gypsy Musicians in Transylvania: Changing Lifestyles, Changing Status Anca Giurchescu: Gypsy Dance Style as Marker of Ethnic Identity Balint Sarosi: Zigeunermusikanten in Ungarn Katalin Kovalcsik: Roma or Boyash Identity? The Music of the "Ard'elan" Boyashes in Hungary Iren Kertesz-Wilkinson: Bi-musicality and the Hungarian Vlach Gypsies. Learning to Sing and Dance as an Ethnomusicological Research Tool Ursula Hemetek Ando Drom - Auf dem Weg. Die Rolle der traditionellen Musik im Prozeß der politischen Anerkennung der Roma in Österreich Max Peter Baumann: Roma im Spiegelbild europäischer Kunstmusik Faustino Nunez: Die Kunst des Flamenco und die andalusischen Gitanos Paul Nixon: Life Patterns, Hazards and Ascendancies: Gypsies, Tinkers and Travellers in Great Britain and Ireland Max Peter Baumann: "Immer treffe ich auf das, was ich nicht bin.." - Zur Musik der Roma und Sinti auf dem Weg der Geschichte Summaries Bibliographie zur Musik der Roma und Sinti
Nach ca. 20 Jahren hat die Arbeitsgruppe PASG den aktuellen Stand der therapeutischen Arbeit und der Forschung zusammengetragen und einen englischsprachigen Band publiziert.Der VWB Verlag hat die Rechte an der deutschen Übersetzung und macht damit eine aktuelle Zusammenstellung zum Thema der Eltern-Kind-Entfremdung - parental alienation - verfügbar.Das Buch wird ca. Mitte Februar erscheinen. Vorbestellungen sind möglich.Die Spaltung überwinden: Ein einheitlicher Ansatz zur Eltern- Kind-Entfremdung Das Familienrecht ist geprägt von Konflikten und kaum ein Thema sorgt unter Fachleuten aus den Bereichen psychische Gesundheit und Recht für so viel Debatte wie die Eltern-Kind-Entfremdung. Wenn sich ein Kind stark auf ein Elternteil ausrichtet und den anderen ablehnt – oft aufgrund von Indoktrination und nicht aus gerechtfertigten Gründen – kann dies verheerende Folgen für Familien haben. Dennoch herrscht in der Fachwelt nach wie vor tiefe Uneinigkeit über die Frage, wie dieses Problem zu definieren, zu diagnostizieren und wie damit umzugehen ist, was zu weiterer Polarisierung bei politischen und praktischen Maßnahmen führt. Theorie der Eltern-Kind-Entfremdung: Offizielle Synopse ist ein mutiger Schritt in Richtung Konsens. Dieser prägnante Text bringt eine Gruppe von Experten zusammen, die einen gemeinsamen Rahmen für Definitionen, Terminologie, Diagnose, Prävention und Intervention entwickelt haben. Dieses Werk dient als Fundament für einen fortwährenden Dialog und lädt Wissenschaftler, Praktiker und politische Entscheidungsträger ein, mit ihren Beiträgen dessen Grundsätze in künftigen Ausgaben weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Durch die Förderung der Zusammenarbeit und die Vereinheitlichung von Ansätzen versucht dieses Buch, die Spaltung der Fachwelt zu überwinden und Familien einen klareren Lösungsweg zu bieten